Irgendwie wurde alles anders, hatten wir bisher nicht die grosse Anzahl Bären gesehen, so sahen wir an 2 Tagen gleich über 10 Bären. Der Cassiar Highway entwickelte sich zum Bärenmärchen. Vom schweizer Ehepaar aus Atlin bekamen wir den Tipp, bei einem Bach bei Stewart Junction nach Bären Ausschau zu halten. Nach wenigen Minuten zeigte sich auch schon der erste Bär. Dem Bär war bewusst, dass er von uns beobachtet wurde, dies störte ihn aber nicht!! Selten konnten wir von so Nahe ein Tier beobachten, ohne seine Freiheit einzuschränken. Es war ein sensationeller Augenblick, der als absolutes Highlight der Reise gelten wird.
Nach dem Cassiar Highway ging es auf Umwegen nach Prince George und zum populären Jasper und Banff N.P. Die beiden Nationalparks sind kurz erläutert; überfüllt, touristisch und überteuert (z.B. 90 Dollar pro Tag für ein Kanu). Auch das Verhalten der meisten Parkbesucher zerrte doch sehr an unseren Nerven. Bei einer Elchbegegnung rannten die Leute richtig auf das Tier zu. Das ganze entpuppte sich etwas wie ein Into the Wild-Disney Land. Wir werden diese beiden Parks alles andere als positiv in Erinnerung behalten. Trotzdem, speziell der Icefield Parkway inmitten der Rocky Mountains hat uns landschaftlich gesehen sehr gut gefallen.
Und so ging es weiter nach Calgary. Nach der langen Einsamkeit war die Stadt natürlich etwas stressig, dennoch geniessten wir 3 Tagen in der Cowboy-Stadt Canadas. Von Calgary geht es jetzt weiter zum Yellowstone mit Zwischenstopp im Glacier N.P.
Liebe Grüsse
Tobi
PS: Wir freuen uns auf eine Woche „Ferien“ vom Reisen
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