Hi
In Dawson City angekommen staunten wir nicht schlecht: eine lebende Goldgräber Stadt wie vor ca. 100 Jahren. Am Abend besuchten wir im Casino Gerties Show (eine Tanzshow). Ab Dawson City ging es weiter auf dem Top of the World-Highway, der eigentlich spektakulär über der Baumgrenze entlang führt. Leider durchfuhren wir einen grossen Teil der Strecke im Nebel. Immerhin waren wir jetzt endlich in Alaska!!
Die weitere Strecke bis Fairbanks bot allerdings nicht allzu viel bis auf einen herrlichen Trail im Quartz Lake State Park. In Fairbanks rüsteten wir uns für die Wildnis aus und fuhren nach langer Überlegung zum Denali N.P. (der Dalton Highway, eine ca. 650 Kilometer Strecke in der Einsamkeit und über den Polarkreis hinaus liessen wir aus, wir bereuen es noch nicht). Im Denali buchten wir eine Tages Shuttlefahrt durch einen Teil des Parks. Der Park ist sozusagen Autofrei und die Shuttle Buse sind die einzige Möglichkeit, den Park zu erkunden (wir waren ehrlich gesagt etwas skeptisch) ABER…
Es lohnt sich, durch die Autofreien Strassen sind Tierbeobachtungen keine Seltenheit (unzählige Elche, Karibus und Dall Sheeps sahen wir, sowie auch 6 Bären). Wir waren schlichtweg begeistert. Ganz zu schweigen von der Flora, die um diese Jahreszeit in diversen Farben kräftig um die Wette leuchtet. Einfach „AMAZING“ !! (ausser das Wetter, das seit ca. 5 Tagen meistens grau und nass war). Daher freuten wir uns umso mehr, als wir vom Denali Richtung Anchorage die lang ersehnten Sonnenstrahlen spürten
Vor Anchorage besuchten wir 2 stillgelegte Minen und übernachteten spontan in unserem Auto, war mit der „Extreme Adventure Ausrüstung“ eine bequeme Nacht.
In Anchorage (wie eigentlich auch in Fairbanks) zog es uns schnell weiter in die Natur. Aktuell sind wir auf der Halbinsel vor Anchorage in unserer bisher schönsten Übernachtungsmöglichkeit. Einer Cabin inmitten des Waldes am Ufer eines herrlichen Sees (this is the place).
Wir freuen uns auf die nächsten Abenteuer!
Liebe Grüsse
Tobias
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